Matomo

Trauer ist wie eine
innere Verwand­lung

Trauerbegleitung in Bielefeld und Umgebung

Durch unsere jahrelang Erfahrung wissen wir, dass achtsame Gespräche ein enorm wichtiger Bestand­teil der Trauer­verar­beitung sind. Auch, wenn es im ersten Moment vielleicht ungewöhn­lich für Sie klingt: Aus diesem Grunde beginnt Trauer­begleitung in unserem Bestattungs­haus bereits mit unserer ersten Begegnung und den ersten Worten, die wir mit­einander wechseln.

Als professionelle Trauer­begleiter­innen ist es darüber hinaus ein Teil unserer Verant­wortung, die Trauer­feier und Bestattung gemeinsam mit Ihnen zu gestalten. Individuelle Trauer­rituale helfen dabei, der Abschied­nahme einen feier­lichen Rahmen zu geben und Ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Selbst­verständlich haben wir dafür ein ganzes Repertoire an Möglich­keiten und Ideen für Sie im Gepäck, das wir gerne mit Ihnen teilen.

"Trauer ist eine Form der Liebe, die Respekt, Achtsam­keit und auch Bewun­derung verlangt."

Petra Ehlers, Bestattungs­mitarbeiterin & Trauer­begleiterin

Trauerrituale geben
Halt und Orien­tierung

Noch vor wenigen Jahr­zehnten war das bewusste Abschied­nehmen ein fester Bestand­teil der Trauer]­kultur. Familie, Freunde, Bekannte und häufig auch ganze Orts­gemein­schaften kamen zusammen, um sich gemein­schaftlich im Rahmen einer Trauer­feier von einem Verstorbenen zu verab­schieden. In der heutigen, schnell­lebigen Zeit vergessen wir manchmal, dass die Gestal­tung des Abschieds und der Bestattung ent­scheidend beein­flusst, wie wir mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgehen können. Dabei sind es häufig die kleinen Dinge, die den Abschied zu einem besonderen und einzig­artigen Erlebnis machen:

Das Gefühl der Trauer begreifen

Wir unterstützen Sie bei allem, was Ihnen hilft, Ihre Trauer­­gefühle anzu­­nehmen. Deshalb legen wir Ihnen ans Herz, sich aktiv in die Abschied­­nahme mit einzu­­bringen: Sie können Ihrem verstorbenen Ange­hörigen die letzte Ehre erweisen, indem Sie ihn beispiels­­weise gemein­­sam mit uns versorgen und ihn in der eigenen Klei­dung zur letzten Ruhe betten.

Unsere Abschieds­räume schmücken wir individuell für Sie und geben Ihnen hier die Gelegen­heit, sich in Ruhe am offenen oder geschlos­senen Sarg oder an der Urne von dem Verstorbenen zu verab­schieden. Dabei ist es ganz Ihnen über­lassen, ob Sie dies einzeln, im engsten Kreise der Familie oder auch mit Ihren Kindern und Enkel­kindern tun möchten. Wichtig ist uns, dass Sie sich Zeit nehmen, um das Geschehene bewusst mit all Ihren Sinnen zu erleben. Berühren Sie den Verstorbenen ruhig noch einmal und halten möglicher­weise eine Zeit lang seine Hand. Geben Sie ihm liebe­volle letzte Worte mit auf den Weg oder erzählen Sie sich im Familien­verbund eine schöne Geschichte aus dem Leben des Verstorbenen – und lassen Sie so Erinner­ungen Revue passieren.

Den Abschied liebe­voll mit­gestalten

Unsere Erfahrung zeigt uns, dass die meisten Trauernden es als sehr heil­sam und tröst­lich empfinden, etwas zur Bestattung beizu­tragen. Haben Sie selbst schon einmal daran gedacht, den Abschieds­raum oder die Trauer­halle gemein­sam mit uns zu schmücken oder selbst ein Dekorations-Element anzu­fertigen? Können Sie sich vorstellen, einen Wort­beitrag oder ein Gedicht für die Trauer­feier zu schreiben? Würden Sie gerne einen musika­lischen Beitrag leisten? Oder möchten Sie vielleicht den Sarg oder die Urne bemalen und selbst gestalten?

Ganz gleich, was Ihnen vor­schwebt und an was Sie denken – wir bei Ute Heiler Bestattungen sind offen für Ihre Ideen und Wünsche. Sprechen Sie uns gerne an. Wir überlegen dann gemeinsam, was wir umsetzen können.

Auch Kinder wollen Abschied nehmen

Nicht selten hören wir die Frage: Ist eine Abschied­nahme und die Teil­nahme an einer Trauer­feier überhaupt etwas für Kinder? Und wir können Ihnen sicher sagen: In den meisten Fällen ja! Gerne können wir in einem persön­lichen Gespräch über­legen, wie wir Ihre Kinder an der Abschied­nahme teil­haben lassen können. Schließlich gibt es hier unzählige Möglich­keiten. Sie können gemeinsam mit Ihren Kindern den Sarg oder die Urne bemalen und dem Verstorbenen so eine ganz persön­liche Botschaft hinter­lassen. Lassen Sie Ihr Kind beispiels­weise etwas basteln oder malen, das dem Verstorbenen als feier­liche Beigabe mit in den Sarg gelegt werden kann.

Seien Sie einfach kreativ und fragen Sie auch immer Ihr Kind nach einer Idee. Gemein­sam werden Sie etwas Passendes finden.

Trauer um Kinder und Sternen­kinder
ist eine beson­dere Form der Liebe

Die liebevolle Bestattung von Früh­geborenen, Klein­kindern und Kindern ist für mich ein ganz besonders sensibles Thema. Durch persön­liche Erfahrungen weiß ich, wie bedeut­sam das behut­same Umgehen mit den kleinen Verstorbenen ist und wie sorgsam auf die Gefühle der zumeist noch jungen Eltern einge­gangen werden sollte. Mir ist es äußerst wichtig, dass Eltern darauf vertrauen können, ihr Liebstes bei mir in meinem Bestattungs­haus in Biele­feld in bester Obhut zu wissen.

Nach einem vorherigen Kontakt – manchmal auch früh­zeitig – hole ich ihr Kind in der Klinik ab. Gemeinsam über­legen wir danach, was für die nächsten Stunden der richtige Ort ist. Dies darf Ihr zu Hause sein oder mein Bestattungs­haus. Zusammen planen wir alle weiteren Schritte, die zu gehen sind. Dabei möchte ich Ihnen Mut machen, ganz Ihren Gefühlen und Wünschen zu vertrauen.

Rund um den Abschied
Ihre Fragen – unsere Antworten

In den meisten Bundes­län­dern, so auch bei uns in Nordrhein-Westfalen, dürfen Sie einen Ver­storbenen Ange­hörigen bis zu 36 Stunden zu Hause be­halten und können ihn dort zur Ab­schied­nahme auf­bahren. Beachten Sie dabei, dass es in dem ent­sprech­enden Zimmer nicht zu warm ist und decken Sie den Toten am besten nur mit einem Laken zu. Gerne können Sie auch uns von Ute Heiler Bestattungen an­rufen, damit wir Ihnen weitere Tipps geben oder Ihnen helfen, den Ver­storbenen aufzu­bahren.

Ja, grund­sätzlich ist es mög­lich, den Ver­storbenen in der eigenen Kleidung in den Sarg zu betten. Es kann auch bei der Ab­schied­nahme hilf­reich sein, wenn Sie Ihrem Ange­hörigen so gegen­übertreten können, wie Sie ihn zu Leb­zeiten kannten. Ist eine Feuer­bestat­tung ge­plant, müssen die Kleidung und Sarg­beigaben jedoch aus natür­lichen Materi­alien bestehen, wie etwa Baum­wolle, Leinen, Wolle, Seide oder Mais­stärke. Klei­dungs­stücke wie beispiels­weise Schuhe, die ganz oder zum Teil aus Gummi oder PVC bestehen, sind nicht erlaubt, da es bei der Kremation zu einer Schadstoff­entwicklung kommen kann.

Die Möglich­keiten, sich als Hinter­blie­bene in die Bestat­tung einzu­bringen, sind vielfältig. Zunächst einmal besprechen wir dafür Ihre persön­lichen Wün­sche, die wir für Sie um­setzen können, aber natür­lich dürfen Sie auch selbst aktiv werden: Ange­hörige können beim Waschen und Ein­kleiden des Ver­storbenen helfen, Ge­schenke mit in den Sarg legen, Sarg oder Urne ge­stalten und die Deko­ration für die Trauer­feier selbst ent­werfen. Hinter­bliebene können bei der Trauer­feier sprechen oder musi­zieren und den Sarg oder die Urne zum Grab tragen. Wie Sie sich im konkreten Fall in die Gestal­tung der Bestat­tung ein­bringen können und möchten, ist bei Ute Heiler Bestattungen immer auch Thema des Trauer­ge­sprächs. Sprechen Sie mit uns einfach über Ihre Vor­stellungen.

Es gibt inzwi­schen eine Viel­zahl von Anbie­tern, die Särge und Urnen in allen erdenk­lichen Formen, Far­ben und Mate­rialien anbie­ten – und doch kann aus ganz unter­schied­lichen Grün­den der Wunsch ent­stehen, Sarg oder Urne selbst zu ge­stal­ten. Sie können einen Sarg oder eine Urne aus unserem ent­stehen neh­men und dann be­malen oder Familie und Freunde bitten, darauf liebe­volle Gruß­bot­schaf­ten zu ver­fassen. Sie können aber auch so weit gehen, einen Sarg selbst zu schrei­nern. Spre­chen Sie uns gerne an, damit wir Sie über even­tuelle Vor­schrif­ten infor­mieren.

Auch wenn Sie eine Urne selbst ferti­gen möchten, spre­chen Sie uns gerne früh­zeitig an. Wir nennen Ihnen dann die Maße der Asche­kapsel, die wir aus dem Krema­torium erhalten und die in die Urne hinein­passen muss. Bei See­be­stat­tungen und in einigen Bestat­tungs­wäldern gelten auß­erdem be­stimmte Material­vorschrif­ten.

Ja, legen Sie gerne einen Brief, das Lieb­lings­buch des Ver­stor­benen, ein von den Kin­dern ge­maltes Bild, einen Teddy oder etwas ande­res mit in den Sarg. Einige Urnen­modelle haben auch ein kleines Fach im Deckel, in das Sie eine Grab­beigabe legen können.

Zum Trauer­druck gehören An­zei­gen, die in der Tages­presse ge­schaltet werden, Trau­er­briefe, Ein­la­dungen zum Trau­er­kaffee und Dank­sagun­gen, die Sie per­sön­lich ver­schicken, und Sterbe­bild­chen, die bei der Trauer­feier aus­gelegt oder verteilt werden. Welche For­men des Trauer­drucks Sie nutzen möch­ten, ent­schei­den Sie. Gerne geben wir von Ute Heiler Bestattungen Ihnen An­regungen und über­nehmen die Um­setzung.

Früher gab es gerade bei der Trauer­anzeige in der Tages­presse zahl­reiche Kon­ven­ti­onen. Inzwi­schen wird es jedoch immer be­liebter, auch eigene Text- und Bild­ideen oder Ge­stal­tungs­vor­schläge einzu­bringen. Allein bezüg­lich des Formats, sind wir an die Vor­gaben der örtlichen Zei­tungen ge­bunden. Bei der Ge­stal­tung von Trauer­druck, den Sie persön­lich ver­schi­cken, haben Sie natürlich voll­kommen freie Hand.